25 in Moosburg

 

Am 22.September war Moosburg fest in der Hand der 25er Soldaten. Neben dem Traditionstag, der in einem militärischen Festakt gefeiert wurde, präsentierten sich die Klagenfurter Fallschirmjäger der Bevölkerung.

Ein militärischer Festakt ist an sich schon ein würdiges Unterfangen, mit der Kulisse der Schlosswiese in Moosburg im Hintergrund und vielen Besuchern war es diesmal bei schönstem Wetter direkt ein Genuss. Nicht nur dass ein Tapetenwechsel für solch eine würdige Veranstaltung immer von Vorteil ist, nein, vor allem die vielen Zaungäste die rund um die angetretene Truppe kiebitzten und die positive Stimmung, die an diesem Tag in der Luft lag, machten den straffen Ablauf kurzweilig. Der Bürgermeister der Gemeinde, Abgeordneter zum Kärntner Landtag Herbert Gaggl und unser Brigadekommandant fanden treffende Worte für die Leistungen des Jägerbataillons 25 in den letzten Jahren. Der Bataillonskommandant Oberstleutnant Alexander Raszer konnte auch offiziell melden, dass die in der vergangenen Zeit gestellten Aufträge fast zur Gänze erfüllt sind. Nach nicht einmal einer Stunde meldete der Kommandant der ausgerückten Truppe, Oberstleutnant Roland Stromberger die Beendigung des Festaktes und ließ zur Leistungsschau abrücken. An dieser Stelle sei auch der Militärmusik Salzburg gedankt, die nicht nur den Festakt würdig umrahmt hat, sondern gleich danach noch ein kurzes Platzkonzert gab.

Moosburg ist in, 25 ist in bei den Moosburgern. Dies kann man mit Fug und Recht behaupten, es kamen hunderte Schaulustige und sahen sich die Waffen und das moderne Gerät der Profisoldaten aus nächster Nähe an. Angreifen und mitmachen war das Motto, dazu noch ein gutes Gespräch, so verging der Nachmittag wie im Fluge. Höhepunkt waren wie immer das Fallschirmspringen und die Gefechtsvorführung „Sturm auf Moosburg“ der 2.Jägerkompanie.

Gedankt sei der Gemeinde Moosburg für die tolle Unterstützung, allen Besuchern für ihr Interesse, und vor allem aber den vielen arbeitenden Händen, die unkompliziert alles vorbereitet und wieder abgebaut haben. Im speziellen sollen diesmal die Soldaten der Stabskompanie erwähnt werden, die nicht immer im Rampenlicht stehen, aber durch ihre Arbeit unsere Kämpfer im besten Licht erscheinen lassen. Denn ein Fest ohne Speis und Trank und ein Abbau ohne unseren Versorgungszug sind schon fast undenkbar.

Zuletzt erfreute es uns ganz besonders, dass unsere deutschen Kameraden vom Panzerbataillon 104 aus Pfreimd die lange Anfahrt nicht scheuten und ihre Kameradschaft bewiesen. “s´mou gei“ (es muss gehen) wie sie sagen.

 

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