Monte Prassolan

Während der Junischlacht wehrten die Khevenhüller am Monte Solarolo mehrere feindliche Gegenangriffe ab. Harte Stellungskämpfe am Monte Pertica leiteten schließlich die Piave – Offensive ein. Am 27. Oktober war der Heldenkampf der “Siebener” offiziell zu Ende. In einer selbstlosen Tat gelang es Hptm Barger noch mit seinen “Siebenern” den Monte Prassolan und Perticahang unter empfindlichen Verlusten (80%) zu halten und damit den vielen, sich im Rückzug befindlichen Soldaten, Tod und Gefangenschaft zu ersparen. Am 10. November traten die restlichen “Siebener” den Rückmarsch von Brimeck nach Innichen an, von wo aus sie mit dem Zug zurück nach Klagenfurt transportiert wurden.

Am 13. November erreichte ein Zug von 300 Mann Klagenfurt. Der Empfang der “Siebener” gestaltete sich durchaus bescheiden; er wurde vom Abgeordneten Dr. Angerer und Hr. Melcher stellvertretend für den Wehrausschuss vorgenommen. Das Schicksal des k.u.k. Kärntner Infanterie regiments Graf von Khevenhüller Nr. 7 war besiegelt und seine Geschichte zu Ende gegangen.
Kärntner Abwehrkampf!

Im Zuge der Auflösung der Donaumonarchie erhob die in Laibach neugebildete Nationalregierung Anspruch auf Südkärnten und bereitete im November 1918 Truppen für den Marsch auf Unterkärnten vor. In dieser gefahrvollen Lage fanden sich beherzte Männer, darunter auch kaum in die Heimat zurückgekehrte “Siebener”, die sich im Volkswehrbataillon Nr.1 sammelten und unter dem Kommando von Khevenhülleroffizieren wie z.B. Oberleutnant Dr. Steinacher, Hauptmann Barger und Oberstleutnant Hülgerth standen. Sie haben erfolgreich dem Vordringen der slowenischen Truppen Einhalt geboten.