Der Bataillonskommandant

 

Soldatinnen und Soldaten des Jägerbataillons 25,

werte Lesergemeinde!

Seit nunmehr vier Jahren bin ich Kommandant des Jägerbataillons 25. In diesen Jahren hat sich vieles bewegt.

Nach der großen Migrationskrise im Jahr 2015, bei der wir als Bataillon die Einsatzkräfte der ersten Stunde gestellt haben, war unser nächstes großes Vorhaben die NATO Evaluierung Level 2 und die Zertifizierung als Operational Reserve Bataillon für den Kosovo 2017. Bei dieser Übung am Gefechtsübungszentrum der Beundeswehr in Altmark, Deutschland, konnten wir unsere Leistungsfähigkeit eindrücklich unter Beweis stellen und beide Überprüfungen mit exzellenter Beurteilung absolvieren.

Danach sind kompaniestarke Einsätze im Kosovo und Bosnien am Programm gestanden. 2019 war dann das gesamte Bataillon im Kosovo eingesetzt, ein weiterer Meilenstein der Einsatzbereitschaft der 25er.

Ende 2019 wurde eine Kompanie aus dem Bereitschaftsstatus genommen und in eine herkömmliche Infanteriekompanie, welche ab Oktober 2020 Rekruten ausbilden wird, übergeführt.

Durch die Neuausrichtung des Bundesheeres haben wir den Auftrag, als einziger Luftlandekampfverband des ÖBHs, uns auf zukünftige Einsätze vorzubereiten. Die komplexeren Szenarien, mit denen es die Streitkräfte zu tun haben, erfordern neue Denkweisen und Techniken, genauso wie eine angepasste Ausrüstung der Soldaten. Wir arbeiten mit Nachdruck daran, alle einsatzrelevanten Erfordernisse in die laufende Ausbildung zu integrieren.

Was sich nicht verändert hat ist unser Korpsgeist und die Motivation unserer Soldaten. Unser Leitspruch „Mut-Tapferkeit-Treue“, der unseren Vorgängern vom „k&k Infanterieregiment Nr.7 Andreas Graf von Khevenhüller“ von Kaiserin Elisabeth gewidmet wurde, wird nach wie vor gelebt und hoch gehalten. So sehen wir auch weiterhin mutig, tapfer und treu“ in die Zukunft.

Ihr

Oberst

Alexander Raszer

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