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25er mit Herz

Spendenaktion: Lebensretter für kalte Winternächte

„Soldaten mit Herz“ spenden Winterpakete im Wert von über 850 Euro an junge Obdachlose

Für obdachlose Menschen ist der Winter die härteste Zeit im Jahr. Umso herausfordernder ist es, wenn man schon in jungen Jahren kein Dach über dem Kopf hat. Genau hier setzt die Spendenaktion des gemeinnützigen Vereins „Soldaten mit Herz“ an – Insgesamt zwölf Winterpakete mit einem Gesamtwert von über 850 Euro wurden der Jugendnotschlafstelle (JUNO) in Klagenfurt überreicht. „Die Corona-Pandemie darf nicht dazu führen, dass diese jungen Klagenfurterinnen und Klagenfurter nicht besucht oder gar vergessen werden,“ erklärt John Patrick Platzer, Vereinspräsident der Soldaten mit Herz, „daher möchten wir mit der Spende die Arbeit der JUNO unterstützen und einen Beitrag leisten, dass junge Obdachlose kalte Nächte auf der Straße besser überstehen“. Im Winterpaket ist neben Hygieneartikeln des täglichen Bedarfs, Handschuhen, einem Schal und einer Mütze, das besondere Highlight der qualitativ hochwertige Outdoor-Winterschlafsack. „Der ‚Soldaten mit Herz‘-Schlafsack schützt nämlich vor Temperaturen bis zu – 13° und kann damit zum Lebensretter werden“, so Platzer.

Die notwendigen Spenden für dieses karitative Winterprojekt wurden in der Cafeteria der Khevenhuellerkaserne in Klagenfurt gesammelt, dessen Leiter Walter Wieser mit einer zusätzlichen Überraschung aufwartete – eine „g‘schmackige Jausnplattn“ für 20 Personen: „Es ist einfach wichtig, solidarisch zu sein und denen zu helfen, die unsere Unterstützung am dringendsten brauchen. Unsere Platte voller Kärntner Spezialitäten soll den Jugendlichen dabei ein Stück weit mehr Kraft für die kalten Nächte geben.“ Tatkräftige Unterstützung bei der Spendenaktion gab es auch vom Logistikoffizier des Jägerbataillons 25, Dieter Unterassinger, der zudem auf die wichtige Rolle, die ein Soldat in der Gesellschaft zu erfüllen hat, hinweist: „Wer aufhört besser zu werden, hat aufgehört gut zu sein. Daher ist es unumgänglich, dass wir uns auch in diesem Bereich für Menschen einsetzen, denen es jetzt im Moment vielleicht nicht so gut geht. Denn es zählt zu unseren Aufgaben als Soldaten die Bevölkerung zu schützen und vor Unheil zu bewahren.“

Dankbar und überwältig von der Großzügigkeit der Kameraden ist René Huber, Sozialarbeiter der JUNO: „Ein Schlafsack kann bei den kalten Temperaturen wirklich über Leben und Tod entscheiden, daher danken wir jedem Helfer, der diese Winterpakete für unsere Jugendlichen ermöglicht hat. Es ist einfach ein Weihnachtswunder, ein Geschenk der Nächstenliebe, was Präsident Platzer mit seinen Soldaten mit Herz für uns auf die Beine gestellt hat.“

In der Jugendnotschlafstelle (JUNO) Klagenfurt gibt es zehn plus zwei Plätze. Jugendliche im Alter von 12 bis 21 Jahren können in der JUNO 92 Tage aufgenommen und betreut werden, wenn ein Bett frei ist. Weitere Informationen finden Sie unter www.junoklagenfurt.at

Foto/Text:OBE/J.Platzer

Wir sind Nato-Zertifiziert

“NATO Evaluierung Level 2” erfüllt: “Combat Ready” für internationale Einsätze

Die Soldatinnen und Soldaten des Österreichischen Bundesheeres trainierten am Truppenübungsplatz Allentsteig in Niederösterreich eine “Offensive Operation”. Da Österreich ein leichtes Infanteriebataillon (“light Infantry Battalion”) für Einsätze im Ausland eingemeldet hat, stand die “NATO-Evaluierung Level 2”, unter Leitung des Kommandos der 7. Jägerbrigade, am Dienstplan.

Überprüfung für internationale Einsätze

40 international zertifizierte Evaluatoren des Bundesheeres sowie aus Deutschland, Schweden und Serbien überprüften mit Checklisten nach NATO-Standards, ob das vom Jägerbataillon 25 geführte Infanteriebataillon für weltweite Einsätze bereit ist. Unterstützt wurden die Klagenfurter Fallschirmjäger dabei von Kaderpräsenzsoldaten fast aller österreichischer Verbände sowie von Soldaten des Fallschirmjägerregimentes 26 aus Deutschland.

Das Trainingsszenario

Für die Soldaten galt es zahlreiche Aufgaben, die es auch bei Auslandseinsätzen zu bewältigen gilt, zu erfüllen. Vor allem beim Häuserkampf, beim Errichten und Betreiben von “Checkpoints” bei Patrouillentätigkeiten, bei der Bewältigung von Demonstrationen sowie bei der Sicherung von Konvois oder der Minensuche und deren Entschärfung waren die österreichischen und deutschen Soldatinnen und Soldaten des “Multinational Battalion 7” gefordert.

Auftrag erfüllt: “Combat Ready” für internationale Einsätze

Unter den Augen eines internationalen NATO-“Monitoring-Teams” wurde das gesamte Bataillon hinsichtlich der personellen und materiellen Einsatzbereitschaft sowie der taktischen Einsatzführung überprüft. Die Soldatinnen und Soldaten erfüllten diesen Auftrag erfolgreich. Mit dem Gesamtergebnis “Combat Ready” erfüllt nun das Klagenfurter Luftlandebataillon die hohen militärischen Standards für Einsätze im Ausland.

Erfahrung und Kompetenz für Auslandseinsätze

“Das ‘light Infantry Battalion’ konnte unter internationaler Beobachtung eindrucksvoll unsere Erfahrung und Kompetenz für Einsätze im Ausland unter Beweis stellen,” sagte der Kommandant der 7. Jägerbrigade und Übungsleiter, Brigadier Horst Hofer. Sehr stolz sei er auf die Leistungen seiner Soldatinnen und Soldaten, die bei diesem 14-tägigen Einsatztraining viel Neues dazu gelernt haben und weiter zielgerichtet daran arbeiten, ihre Einsatzbereitschaft zu verbessern.

“Closing Ceremony”

“Besonders möchte ich mich bei allen Verbänden des Österreichischen Bundesheeres sowie bei unseren deutschen Kameraden der Luftlandebrigade 1 bedanken, die wesentlich zum Erfolg dieser Übung beigetragen haben”, so Hofer bei seiner Ansprache im Rahmen der “Closing Ceremony” im Lager Kaufholz am Truppenübungsplatz Allentsteig.

Quelle: bundesheer.at

60 Jahre Militär-Fallschirmspringen

“Glück ab – Gut Land”: 60 Jahre Militär-Fallschirmspringen

Anlässlich des 60-jährigen Jubiläums der Militärfallschirmspringer im Österreichischen Bundesheer sprangen heute 120 Fallschirmspringer im Himmel über Wiener Neustadt ab. Seit 1961 bildet das Jagdkommando Fallschirmspringer für das Österreichische Bundesheer aus.

Zu Land, im Wasser und in der Luft im Einsatz

“Unsere Soldatinnen und Soldaten sind zu Land, im Wasser und in der Luft stets im Einsatz. Anlässlich des 60-jährigen Jubiläums möchte ich mich bei allen Fallschirmspringerinnen und -springern für ihre Einsätze unter oftmals schwierigen Bedingungen im In- und Ausland bedanken”, so Verteidigungsministerin Klaudia Tanner beim heutigen Festakt in der Flugfeld-Kaserne.

“Multi Mission”-Systeme

Für die Freifallsprünge stehen die amerikanischen “Multi Mission”-Systeme zur Verfügung. Diese Fallschirme sind für Freifalleinsätze, Gleiteinsätze und für Tandemsprünge geeignet. Freifall- oder Gleiteinsätze werden aus Höhen von bis zu 10.000 Metern über dem Meeresspiegel mit Sauerstoff durchgeführt. Damit können im Gleitflug bis zu 35 Kilometer zurückgelegt werden.

Bei diesen Einsätzen können Passagiere, Diensthunde sowie Zusatzausrüstung transportiert werden. Mittlerweile wurden bereits 420.000 Fallschirmabsprünge durchgeführt – der Sprunglehrer mit den meisten Sprüngen absolvierte bisher 11.500 Sprünge.

Umfangreiche Infanterie- und Spezialausbildung

Neben den Spezialeinsatzkräften ist das Jägerbataillon 25 der einzige Luftlandeverband des Bundesheeres und erfüllt vielseitige Aufgaben im In- und Ausland. Möglich ist dies durch eine umfangreiche Infanterie- und Spezialausbildung.

Der Verband verfügt über speziell ausgebildete Soldaten, die einsatznah für Luftlandeeinsätze trainiert werden. Die Ausbildungsbereiche umfassen neben der klassischen Jägerausbildung auch Luftlande- und Fallschirmspringerausbildung in enger Zusammenarbeit mit Hubschraubern.

Text/Foto: bundesheer.at

Traditionstag 2021

Am Freitag beim Traditionstag gedachten die Soldatinnen und Soldaten des Jägerbataillons 25 der Schlacht bei Peterwardein (heutiges Novi Sad), die im Jahr 1716 stattfand.

Bei dieser Schlacht tat sich der Traditionstruppenkörper des Luftlandebataillons der „leichten“ 7. Jägerbrigade, das k. u. k. Infanterieregiment Nr. 7, besonders hervor. Dem Namensgeber des Regimentes, Ludwig Andreas Graf von Khevenhüller, kam die Ehre zu teil, Kaiser Karl VI, über den Sieg in dieser wichtigen Schlacht gegen die Osmanen zu informieren.

Diese Schlacht markierte eine Reihe von Kämpfen und Schlachten in der mehr als 200-jährigen ruhmreichen Geschichte des k. u.k. Infanterieregimentes „Graf von Khevenhüller“ Nr. 7.

Im Rahmen des militärischen Festaktes überreichte das Jägerbataillon 25 der Stadt Klagenfurt, vertreten durch Vizebürgermeister Prof. Mag. Alois Dolinar, die Urkunde zur 40-jährigen Partnerschaft.

Bataillonskommandant Oberst Alexander Raszer wurde von der Militärpfarre Kärnten mit dem Georgsorden ausgezeichnet.

Text: Ragger D. ,Fotos: Steinberger M.

Force Integration Training

“Force Integration Training” – so werden Übungen bezeichnet, bei denen einzeln zusammengeführte nationale Kontingente gemeinsam und drillmäßig Gefechtssituationen trainieren. Das Ziel ist, unter der Führung des #Jägerbataillon25 am Ende des Trainings als ein gemeinsamer Einsatzverband die Voraussetzungen für die NATO-Evaluierung im Herbst 2021 zu erfüllen.

#Bundesheer #7JgBrig #JgB18 #JgB33 #PiB1 #StB7 #JgB25 #PzGrenB13 #PzGrenB35

Fotos: STEINBERGER M.

Gedenkfeier Plöckenpass

Seit 1929 treffen sich Abordnungen aus Italien, Slowenien und Österreich bei der “Gedächtniskapelle am Plöckenpass” um den gefallenen Soldaten aus der Plöcken-Region während des 1. Weltkrieges zu gedenken. Der „Khevenhüller-7er Bund“ lud zu der Gedenkfeier Traditionsverbände, regionale Politiker und militärische Abordnungen ein. Die Trachtenkapelle aus Mauthern sorgte für die musikalische Untermalung.

Mahnende Worte der Festredner und der Geistlichkeit richteten sich gegen Krieg, Elend und Tod. Sie erinnerten die Anwesenden an die schweren Kriegsjahre und die vielen verstorbenen Soldaten der „Nachbar-Nationen“.

Verantwortung Zeigen

“Pro Mente” und “PMS” zu Besuch beim Jägerbataillon 25!

Sei schlau, bleib ruhig und hör auf dein Bauchgefühl

Das waren die drei Kriterien, die eine Einheit des Österreichischen Bundesheeres bei einem Survivaltraining im Rahmen der VZ Engagementtage den Jugendlichen von pro mente kijufa AusbildungsFit Wolfsberg und Völkermarkt und einem Team von PMS Elektro- und Automationstechnik anhand von verschiedensten Übungen vermittelt hat. Die Jugendlichen erlernten eine Unterkunft im Wald zu errichten, Feuer zu machen und sauberes Wasser herzustellen. Es wurden Äste mit viel Blattwerk geschnitten, trockenes Holz gesammelt und Bestandteile für Wasserfilter zusammengesetzt. Doch darüberhinaus wurden Fragen über Fragen gestellt und die Bundesheerangehörigen haben diese mit viel Geduld und Charme beantwortet.

„Ganz toll“, auch das Team von PMS Elektronik- und Automationstechnik war begeistert über die einfache Darstellung und die Möglichkeit selbst auszuprobieren und mitzuarbeiten. „Einiges hat man ja irgendwann mal schon gehört und gelernt und auch wieder vergessen und viele Tipps sind neu und sicherlich zu merken, um sich in einer Notsituation helfen zu können“, beschreiben Gertraud Kaltenegger und Marco Wonschak von PMS ihre Eindrücke die sie gemeinsam mit dem Lehrlingsteam von PMS gesammelt haben. Waren anfangs die Jugendlichen teilweise noch ein bisschen eingeschüchtert, konnte man sich der ruhigen sachlichen und doch äußerst höflichen Herangehensweise der Offiziere des Jägerbataillon 25 nicht entziehen und so hat die Neugier alle Bedenken besiegt und zum Schluß entstand ein sehr wertvolles Miteinander, das alle begeistert hat.

Als dann die ersten Flammen in die Höhe züngelten und die ersten Wassertropfen durch den selbstgemachten Filter rannen, war es ganz einfach nur noch cool. Höhepunkt für die Jugendlichen war die Waffenschau am Nachmittag. Die Ausrüstung und Aufmachung des Scharfschützen wurde respektvoll und mit viel Bewunderung bestaunt und kommentiert.

Beim gemeinsamen Essen wurde das Erlebte eifrig diskutiert und der ein oder andere Jugendliche war sichtlich begeistert und dachte schon über die vielen Berufsmöglichkeiten nach, die das Österreichische Bundesheer zu bieten hat. Viel zu schnell ging der Tag vorbei, doch die Eindrücke und das Erlernte wirken sicherlich noch lange nach. Wir danken dem Jägerbataillon 25 für diese wertvolle Erfahrung und die tolle Organisation insbesondere Herrn Hptm Schumer und OStWm Steinberger und hoffen, bald wieder Gast sein zu dürfen.

Quelle: Link Fotos: STEINBERGER M.

45-Sekunden 200km/h

Für Fortgeschrittene: Diese Luftlande-Soldaten des Klagenfurter Jägerbataillons 25 haben den Rundkappen-Fallschirmkurs bereits hinter sich.

Jetzt absolvierten sie gemeinsam mit Kameraden des Jagdkommandos den “Militärischen Fallschirmsprung-Freifallkurs”. Dabei trainierten sie zuerst im Windkanal, danach folgen Sprünge mit Flächengleitfallschirmen aus verschiedenen Luftfahrzeugen des Bundesheeres.

Foto: STEINBERGER M. ,Text: RAGGER D.