25er unter Feuer im Kosovo

Der 28.November ist für das Bundesheer, aber vor allem für die Rieder Panzergrenadiere und das Jägerbataillon 25 ein Meilenstein. Deutsche und österreichische Soldaten standen unter gezieltem Feuer an einer Sperre im Nordkosovo. Der deutsche Bataillonskommandeur wurde getroffen, der österreichische Stellvertreter übernahm die Führung des Operational Reserve Bataillons und behielt die Nerven in dieser brenzligen Situation.

Handgranaten wurden in die eigenen Reihen geworfen, Heckenschützen bedrohten die Soldaten. Insgesamt acht Soldaten wurden verwundet, sieben davon waren Österreicher.

Der Roadblock wurde letztendlich geräumt und die Bewegungsfreiheit im Kosovo wieder hergestellt. Aus einem ungeplanten Einsatz für maximal fünf Wochen wurden insgesamt sechs Monate, und eine unzertrennliche Kameradschaft zwischen den beteiligten deutschen und österreichischen Soldaten.