Prohaska der Regimentshund

Er dürfte 1846 bei Bassano de Grappa zum Regiment gekommen sein und hatte als Spähhund und zur Aufheiterung der Mannschaft die italienischen Feldzüge stets treu mitgemacht. Am 4. August 1848 wurde bei der Eroberung Mailands der originelle Kriegshund an der Nase verwundet. (Farblithographie)

Für seine besonderen Verdienste erhielt er den Korporalsdienstgrad und wurde sogar mit dem Mannschafts-Verdienstzeichen in Leder, als Zeichen seiner langjährigen Treue, ausgezeichnet.

Als Kaiser Franz Joseph im Jahre 1851 in Monza residierte, fand in dessen Nähe anlässlich seines Geburtstages am 18. August 1851 eine große Parade der Truppen des V. und VII. Korps statt, an der auch das Siebener-Regiment teilnahm. An seiner Spitze marschierte der in der ganzen Armee bekannte, mit Feldzeichen und Lorbeerkranz geschmückte, Regimentshund Prohaska. Nach der Parade wurde er dem Kaiser, der sich nach der Geschichte des Hundes erkundigte, vorgeführt. Infolge seiner großen Verdienste erhielt er die kaiserliche Erlaubnis, weiterhin an der Spitze des Regimentes zu marschieren. Wenige Tage nach dieser Parade beendete er seinen treuen Dienst bei den Siebenern durch den Tod.

Sein Name lebt als Sinnbild der Treue noch bis in unsere Tage in der Erinnerung an das Siebener-Regiment, dessen Schicksal er als tapferer Kampfgenosse lange Jahre teilte.