40mm Granatgewehr Schießen

Hier schießen unsere Soldaten mit dem 40mm Granatgewehr. Es kann “Stand alone” verwendet, oder am StG77 montiert werden. Je nach Zweck können Sprenggranaten, Leuchtpatronen gelb mit Fallschirm und Reizstoffpatronen verschossen werden. Auf den Fotos seht ihr die Verwendung von Sprengmunition auf “harte” Ziele.

SEL 2

Im Oktober 2020 wurden wir bei der SEL 2 (Selbst Evaluierung Level2) evaluiert und konnten so unsere Einsatzbereitschaft auf ein neues unter Beweis stellen. Die Übung fand in Allensteig statt, alle Kompanien, bis auf die 1. Jägerkompanie, waren an dieser Übung beteiligt.

Kaderfortbildung Ortskampf 2020

Der Ortskampf oder auch Kampf im Urbanen Umfeld genannt ist ein komplexes Thema, deshalb übten wir eine Woche lang intensiv!

Die Kaderfortbildung fand im Raum Ferlach statt. Uns wurden zwei Objekte im Ort zur Verfügung gestellt, so konnten wir aus unserer Komfortzone ausbrechen und realistisch üben.

Zum Abschluss der Woche fand noch ein Scharfschießen auf der Marwiesen statt. Mit dem Schwergewicht, das Erlernte auch im scharfen Schuss anzuwenden.

GLE 2020

Offensiv, Präzise, Schnell!

Nach diesem Motto trainieren wir mit dem Kommando Luftunterstützung. Zwei AgustaBell212, zwei S-70 BlackHawk und eine Alouette3 waren bei der Ausbildung eingebunden.

Das Sanitätspersonal übte das Bergen und den Abtransport von Verletzten. Hierfür wurden sie von einem unserer Flugretter unterstützt.

Die Kampfunterstützungskompanie trainiert das Verladen und verbringen von Außenlasten um im Ernstfall sicher und schnell Handeln zu können.

Barettmarsch 2020

Eine durchmarschierte Nacht, 45km, 1185hm und mehr als 30kg Gepäck, dass müssen unsere Soldaten leisten um ihre Feldkappe gegen das rote Barett zu tauschen.

Der Marsch ist eine Probe der Kraft, des Willens, der Kameradschaft und des Durchhaltevermögens. 

Von den 36 Teilnehmern konnten 34 diese Aufgabe bestehen und so in den Kreis der Fallschirmjäger aufgenommen werden.

Der Bataillonskommandant

 

Soldatinnen und Soldaten des Jägerbataillons 25,

werte Lesergemeinde!

Seit nunmehr vier Jahren bin ich Kommandant des Jägerbataillons 25. In diesen Jahren hat sich vieles bewegt.

Nach der großen Migrationskrise im Jahr 2015, bei der wir als Bataillon die Einsatzkräfte der ersten Stunde gestellt haben, war unser nächstes großes Vorhaben die NATO Evaluierung Level 2 und die Zertifizierung als Operational Reserve Bataillon für den Kosovo 2017. Bei dieser Übung am Gefechtsübungszentrum der Beundeswehr in Altmark, Deutschland, konnten wir unsere Leistungsfähigkeit eindrücklich unter Beweis stellen und beide Überprüfungen mit exzellenter Beurteilung absolvieren.

Danach sind kompaniestarke Einsätze im Kosovo und Bosnien am Programm gestanden. 2019 war dann das gesamte Bataillon im Kosovo eingesetzt, ein weiterer Meilenstein der Einsatzbereitschaft der 25er.

Ende 2019 wurde eine Kompanie aus dem Bereitschaftsstatus genommen und in eine herkömmliche Infanteriekompanie, welche ab Oktober 2020 Rekruten ausbilden wird, übergeführt.

Durch die Neuausrichtung des Bundesheeres haben wir den Auftrag, als einziger Luftlandekampfverband des ÖBHs, uns auf zukünftige Einsätze vorzubereiten. Die komplexeren Szenarien, mit denen es die Streitkräfte zu tun haben, erfordern neue Denkweisen und Techniken, genauso wie eine angepasste Ausrüstung der Soldaten. Wir arbeiten mit Nachdruck daran, alle einsatzrelevanten Erfordernisse in die laufende Ausbildung zu integrieren.

Was sich nicht verändert hat ist unser Korpsgeist und die Motivation unserer Soldaten. Unser Leitspruch “Mut-Tapferkeit-Treue”, der unseren Vorgängern vom “k&k Infanterieregiment Nr.7 Andreas Graf von Khevenhüller” von Kaiserin Elisabeth gewidmet wurde, wird nach wie vor gelebt und hoch gehalten. So sehen wir auch weiterhin mutig, tapfer und treu” in die Zukunft.

Ihr

Oberst

Alexander Raszer

EURAD19

Planung und Vorbereitung

Für das Jägerbataillon 25 (JgB25(KPE)), das erst Mitte Oktober aus einem Auslandseinsatz zurückkehrte, lautete die Devise: „Rasch Fahrt aufnehmen!“ – blieben de facto nur vier Wochen um den Verband nach sechs Monaten Auslandseinsatz auf eine Übung in der Kernaufgabe – Angriff nach Luftlandung – vorzubereiten. Vor allem logistisch aber auch im Bereich der Ausbildung eine besondere Herausforderung.Der Startschuss für die taktische Planung war der Erhalt des Einsatzbefehles sowie des ersten Detailbefehls für den Angriff in der 45. Kalenderwoche. Parallel dazu wurde in enger Zusammenarbeit mit Spezialisten des Jagdkommandos die Ausbildung im Bereich des Sprungeinsatzes vertieft.

Aufmarsch

Ein wesentlicher Teil der Übung war der Aufmarsch der sogenannten „Core BG“, mit anderen Worten der Kampftruppen der EU Battlegroup und das Herstellen der Einsatzbereitschaft. Der Aufmarsch des JgB25(KPE) begann am 17.11.2019 aus Klagenfurt und wurde mittels Großraumbussen, Eisenbahn und Heeresfahrzeugen durchgeführt.Spätestens in der Ostarrichi Kaserne in Amstetten, die als Convoy Support Center (CSC) verwendet und betrieben wurde, waren die Kräfte des JgB25(KPE) endgültig in der Übung angekommen. Im CSC wurde die 4. Fallschirmjägerkompanie des Fallschirmjägerregimentes 26 (4./26) aus Deutschland aufgenommen. Die Fallschirmjägerkompanie wurde für die Dauer der Übung dem JgB25(KPE) unterstellt. Nach Reorganisation im CSC erfolgte noch am selben Tag ein gesicherter Marsch in den Fliegerhorst Brumowski, der gleichzeitig die Main Operating Base (MOB) für die weitere Einsatzführung bildete.

Vorbereitung Luftlandeeinsatz

Der Aufenthalt in der MOB stand für das Bataillon ganz im Zeichen der Vorbereitung für den Luftlandeeinsatz. Nach Befehlsausgabe für den Angriff und Planung der Luftlandung standen am 19.11.2019 um 0230 Uhr 120 Fallschirmspringer und 80 weitere Soldaten die für die Anlandung mittels Hubschrauber vorgesehen waren, einsatzbereit im Hangar. Um 0315 Uhr wurde der Luftlandeeinsatz aufgrund der schlechten Sichtverhältnisse in der Landezone abgebrochen. Der vorgegebene Zeitpunkt für die Auftragserfüllung sollte aber dennoch gehalten werden.Innerhalb von 45 min erfolgte der Rückbau der Gepäckstücke und Türlasten, die Abgabe der Sprungausrüstung und das Herstellen der Marschbereitschaft mit Fahrzeugen. Anstatt dem Lärm einer C130 über Allentsteig, hallten daher die Motorgeräusche von MUNGO und Puch G durch den Morgennebel von Zwinzen.

Angriff und Üben am Truppenübungsplatz Allentsteig

Der Angriff auf Steinbach erfolgte abgesehen vom Anmarsch, wie geplant aus der präferierten Stoßrichtung aus Norden und konnte erfolgreich durchgeführt werden.Zur Befriedigung der Springerherzen absolvierten beide Fallschirmjägerkompanien am Nachmittag des gleichen Tages einen Fallschirmabsprung unter Einsatzbedingungen am Fliegerhorst Brumowski.Am Freitag bestand für das JgB25(KPE) eine weitere Möglichkeit den Angriff im Bataillonsrahmen zu üben. Für den zweiten Angriff auf Steinbach wurde bewusst eine andere Stoßrichtung (Variante 2 des Planungsverfahrens) gewählt und das Risiko des Überwindens einer freien Fläche unter Einsatz von Nebel in Kauf genommen. Auch an diesem Tag konnte der Auftrag erfüllt werden und das Angriffsziel in Besitz genommen werden.

Weiterer Übungsverlauf

Nach einer Übungsunterbrechung am Wochenende begann das JgB25(KPE) am Montag mit der Einsatzführung im Schutz eines Raumes im zugeordneten Verantwortungsbereich.Die 2./25 hatte hierbei den Auftrag das Schutzobjekt Steinbach zu schützen, die 4./26 wurde als Reserve bereitgehalten.Im Zuge der Erkundung von Riegelstellungen wurde durch die 4./26 ein Kfz der Rotkräfte gestellt und die Besatzung festgenommen. Die im Fahrzeug befindlichen Unterlagen und Pläne wurden sichergestellt und zwecks Auswertung dem Bataillonsstab zugeführt. Der günstige Informationsvorteil wurde unverzüglich ausgenützt und ein Planungsverfahren zum Angriff auf die zur Verteidigung eingesetzten Rotkräfte eingeleitet. Um 2130 Uhr führte die 4./26 einen erfolgreichen Nachtangriff durch und konnte den südlich eingesetzten Zug der Rotkräfte ohne eigene Ausfälle zerschlagen. Am letzten Übungstag wurde die 4./26 ein weiteres Mal zum Entsatz einer eigenen Patrouille, die in einen Hinterhalt der Rotkräfte geraten waren, eingesetzt. Auch diese Aufgabe bewältigten die Fallschirmjäger der 4./26 in gewohnt rascher und professioneller Art und Weise.Die letzten zwei Tage vor der Rückverlegung waren von Vorbereitung und Durchführung des „Distinguished Visitors Day“ geprägt. Hier wurde durch das JgB25(KPE) der Angriff eines Bataillons im urbanen Gelände unter realistischen Einsatzbedingungen demonstriert.

Resümee

Die EURAD 19 als größtes Übungsvorhaben des ÖBH im Jahr 2019 war mit Schwergewicht auf die Evaluierung OCC E&F des CSSBN ausgelegt. Das JgB25(KPE)stellte daher nicht die prioritäre Übungstruppe dar. Nichts desto trotz wurde uns ein hervorragender Übungsrahmen in einem durchaus komplexen aber hochinteressanten Szenario gestellt. Das Jägerbataillon 25 konnte diese Übung daher hervorragend nutzen um in der Kernaufgabe, dem luftbeweglichen Einsatz, wieder Fahrt aufzunehmen.

Austausch mit Frankreich

Von 6.-10.Februar hatte die Kampfunterstützungskompanie Unterstützung von drei französischen Offiziersanwärtern.

 

IMG_3549Sie nahmen an der Schießverlegung auf den Truppenübungsplatz Seetaler Alpe teil und erlebten die schweren Waffen hautnah. Der Besuch hatte das Ziel die Fremdsprachenkenntnisse zu vertiefen und befreundete Streitkräfte kennen zu lernen.

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Davor wurden die Kadetten bereits in die Offiziersausbildung und in andere Truppenkörper eingewiesen.
Insgesamt waren sie ca. ein Monat in Österreich.